„Wann haben wir
das Haus gebaut?“
Pläne, Rechnungen und Fotos helfen, einen Zeitraum nachzuvollziehen. Die Antwort führt zurück zu den jeweiligen Belegen.
DOKUMENTE + FOTOSFotos in Alben. Briefe in Schubladen. Erinnerungen im Kopf. „Frag dein Leben“ soll sie zusammenbringen — in einem persönlichen Archiv, mit dem du sprechen kannst.
Das Lebensarchiv kennenlernen ↓
Ein persönliches Lebensarchiv bewahrt nicht nur Dateien. Es hilft dir, das Wissen und die Geschichten darin wiederzufinden.
Du fragst nach einer Reise, einem Hausbau oder einer Begegnung. Das geplante Archiv sucht in deinen freigegebenen Unterlagen und führt passende Fundstücke zusammen: ein Foto, eine Rechnung, eine E-Mail oder eine erzählte Erinnerung.
Die Originale bleiben erhalten. Antworten zeigen, worauf sie beruhen. Wo etwas unklar ist, soll das Archiv nachfragen oder die Unsicherheit offen benennen.
So könnte sich der Zugang zu deinem Archiv anfühlen.
Pläne, Rechnungen und Fotos helfen, einen Zeitraum nachzuvollziehen. Die Antwort führt zurück zu den jeweiligen Belegen.
DOKUMENTE + FOTOSBildinhalte, Orte und vorhandene Datumsangaben helfen beim Wiederfinden. Unbekannte Personen werden nicht einfach benannt.
BILDER + ORTEAus einer Sprachaufnahme werden eine bewahrte Originalstimme und ein korrigierbarer Text. Verbindungen zu Fotos sind als Ausbau geplant.
STIMME + GESCHICHTEIllustrative Beispiele für geplante Funktionen — keine echten Archivdaten und keine Live-Demo.
Du bringst die Erinnerungen mit.
Das Archiv soll dir helfen, sie zu erschließen.
Dokumente scannen, Dateien und Fotos importieren, E-Mails übernehmen oder eine Erinnerung einsprechen.
Jedes Original erhält eine eindeutige Zuordnung und Angaben zur Herkunft. Suchtexte und Vorschauen ergänzen es.
Texterkennung, Sprachtranskription und Suchindizes machen Inhalte auffindbar. Du bestätigst wichtige Zuordnungen.
Du stellst eine Frage in deinen eigenen Worten. Das Archiv sucht passende Inhalte und zeigt konkrete Fundstellen.
Nicht alles muss auf einmal digitalisiert werden. Der geplante Einstieg beginnt mit einem überschaubaren Bestand und wächst mit deiner Nutzung.
Auch die Geschichte hinter einem Foto verdient einen Platz.
Briefe, Urkunden, Verträge, Rechnungen, Zeichnungen und Pläne. Texte sollen durchsuchbar werden, Originaldateien erhalten bleiben.
Digitale und gescannte Bilder sowie private Videos. Datum, Ort und bestätigte Personen helfen beim Wiederfinden.
Nachrichten mit Absender, Datum und Anhängen sowie digitale Unterlagen. Herkunft und zusammengehörige Inhalte bleiben verknüpft.
Sprachaufnahmen mit Originalton und korrigierbarem Transkript. So bleiben auch Stimme, Ausdruck und persönliche Sicht erhalten.
Du musst nicht wissen, in welchem Ordner eine Geschichte steckt.
Geplant sind ein übersichtlicher Webzugang mit großer Schrift, klaren Quellenkarten und einer sichtbaren Möglichkeit, Fehler zu korrigieren. Ein erster Messenger soll den Zugang ergänzen.
Der Webzugang ist der zentrale Ort für Suche, Originale und vertrauliche Inhalte. Die lokalen Kernfunktionen sollen ohne Internet und ohne Cloud-KI funktionieren.
Fragen, Fotos, Dokumente und Sprachnachrichten sollen sich wie an einen Kontakt senden lassen. Für den ersten Pilot ist ein ausgewählter Messenger vorgesehen; weitere Anbindungen werden anschließend geprüft.
Eine Erinnerung erzählen statt sie aufzuschreiben: Die Aufnahme bleibt erhalten, der daraus abgeleitete Text kann berichtigt werden.
Messenger benötigen Internet. Dabei laufen Nachrichten über den jeweiligen Anbieter; lokale KI allein macht diesen Übertragungsweg nicht lokal.
Eigene Hardware. Bewusste Freigaben. Antworten, die sich prüfen lassen.
Diese Prinzipien sind Anforderungen an die geplante Umsetzung. Zugriffsschutz und Wiederherstellung müssen vor einem produktiven Start nachgewiesen werden.
Die KI soll keine Lebensdaten erfinden. Unklare Datierungen, widersprüchliche Erinnerungen und fehlende Belege bleiben erkennbar. Ein Vorschlag wird erst durch deine Bestätigung zu einer bestätigten Zuordnung.
Inhalte sollen nur nach Freigabe zugänglich sein — auch in Suchergebnissen und Antworten. Differenzierte Familienzugänge sind für einen späteren Ausbauschritt vorgesehen.
Geplant sind verschlüsselte Datenträger und Sicherungen, eine getrennte Kopie an einem anderen Ort und regelmäßige Wiederherstellungstests. Eine verantwortliche Person für Betrieb und Notfallzugang gehört dazu.
Sie ist im Konzept standardmäßig ausgeschaltet. Eine optionale Nutzung soll erst nach ausdrücklicher Freigabe bestimmter Inhalte erfolgen.
Ein KI-Assistent übernimmt die Rolle eines Dirigenten: Er koordiniert die Suche, führt passende Ergebnisse zusammen und verweist auf die zugehörigen Quellen. Dabei beachtet er, welche Inhalte für dich freigegeben sind.
Das geplante System verbindet ein Dokumentenarchiv, ein Foto- und Videoarchiv sowie eine gemeinsame Suche. Lokale KI unterstützt das Verstehen von Texten und Bildern. Eine Spracherkennung wandelt erzählte Erinnerungen in durchsuchbaren Text um.
Die privat installierte Appliance soll Originale, Archivverwaltung und KI-Verarbeitung zusammenführen. Ihre Ausstattung wird auf den Umfang deines Archivs und die gewünschte Nutzung abgestimmt. Speicherbedarf und Leistung werden vor dem Einsatz geprüft.
Die beschriebenen Funktionen bilden das geplante Zusammenspiel im Lebensarchiv ab.
Der vorliegende Projektplan beschreibt ein Konzept. Er dokumentiert keine bereits fertiggestellte Anwendung.
Der Pilot soll zeigen, ob sich Unterlagen ohne Hilfe wiederfinden und Erinnerungen unkompliziert festhalten lassen.
Diese Ausbauschritte benötigen eigene Planung und sind nicht im ersten technischen Pilotumfang enthalten.
„Frag dein Leben“ ist als Appliance vorgesehen: ein eigenes Gerät mit der Software für dein Lebensarchiv, das bei dir zu Hause installiert wird.
Für Menschen, die persönliche Unterlagen und Erinnerungen zusammenführen, leichter wiederfinden und später bewusst weitergeben möchten. Eine einfache Bedienung steht im Mittelpunkt. Die Eignung für unterschiedliche Haushalte soll erst in Pilotprojekten geprüft werden.
Der zugrunde liegende Stand ist Konzept und Planung. Ein fertiges Produkt, verbindliche Preise und ein Starttermin sind noch nicht festgelegt. Zuerst sollen ein persönlicher Pilot und anschließend ein weiterer Haushalt die Alltagstauglichkeit und den Betreuungsaufwand zeigen.
Nein. Vorgesehen ist ein Start mit einem repräsentativen Testbestand. Weitere Unterlagen können nach und nach hinzukommen. Das Scannen und Aufbereiten eines vollständigen Familienbestands ist ein eigener Aufwand neben der technischen Einrichtung.
Antworten sollen ihre Quellen zeigen; Transkripte und Zuordnungen müssen korrigierbar sein. Unsichere Aussagen werden als solche markiert. Eine Quelle belegt zunächst, was in ihr steht — sie macht nicht automatisch jede Aussage wahr. Widersprüche dürfen sichtbar bleiben.
Die Kernverarbeitung ist auf eigener Hardware vorgesehen. Externe Wege müssen getrennt betrachtet werden: Bei Messenger-Nutzung werden Inhalte über den Anbieter übertragen. Optionale Cloud-KI soll nur nach bewusster Freigabe verwendet werden. Für vertrauliche Inhalte ist der lokale Webzugang vorgesehen.
Nein. Familienzugänge sollen nur ausdrücklich freigegebene Bereiche sehen. Der breite Familienbetrieb ist ein späterer Ausbauschritt; grundlegender Zugriffsschutz ist bereits für den Pilot erforderlich. Was geteilt wird und wer bei einem Notfall Zugriff erhält, muss ausdrücklich vereinbart werden.
Das Sicherungskonzept sieht mehrere Kopien einschließlich einer getrennten, verschlüsselten Sicherung vor. Gesichert werden müssen auch Datenbanken, Rechte und Verknüpfungen. Ob eine Wiederherstellung wirklich funktioniert, soll regelmäßig praktisch getestet werden.
Ein Lebensbuch ist eine Zukunftsoption. Denkbar sind Entwürfe aus bestätigten Geschichten und Quellen. Sie müssten redaktionell geprüft werden; ein fertiges Buch gehört nicht zum ersten Pilot.
Du hast Fragen zu „Frag dein Leben“ oder möchtest mehr über das Konzept erfahren?
Schreib uns, was dich interessiert und welche Erinnerungen oder Unterlagen du bewahren möchtest.
fragdeinleben@weismann.orgDas Ziel ist ein persönlicher Zugang zu dem, was dein Leben ausmacht — mit deinen Worten, deinen Quellen und deiner Entscheidung darüber, was du weitergibst.