f.Frag dein LebenDAS PERSÖNLICHE LEBENSARCHIVEinblicke entdecken ↗
DEEN
ERINNERUNGEN BEWAHREN. ZUSAMMENHÄNGE VERSTEHEN.

Ein Leben voller Geschichten.
Und ein Ort dafür.

Fotos in Alben. Briefe in Schubladen. Erinnerungen im Kopf. „Frag dein Leben“ soll sie zusammenbringen — in einem persönlichen Archiv, mit dem du sprechen kannst.

Das Lebensarchiv kennenlernen ↓
Auf eigener Hardware · Mit nachvollziehbaren Quellen
Alte Familienfotos, ein handgeschriebener Brief und ein geöffnetes Fotoalbum im warmen Licht
Was bleibt, ist mehr als ein Bild.
Ein Blick in die Zukunft des ErinnernsKonzept & Planung / Stand September 2026
01 / DIE IDEE

Dein Leben hat Zusammenhänge.
Dein Archiv soll sie kennen.

Ein persönliches Lebensarchiv bewahrt nicht nur Dateien. Es hilft dir, das Wissen und die Geschichten darin wiederzufinden.

Du fragst nach einer Reise, einem Hausbau oder einer Begegnung. Das geplante Archiv sucht in deinen freigegebenen Unterlagen und führt passende Fundstücke zusammen: ein Foto, eine Rechnung, eine E-Mail oder eine erzählte Erinnerung.

Die Originale bleiben erhalten. Antworten zeigen, worauf sie beruhen. Wo etwas unklar ist, soll das Archiv nachfragen oder die Unsicherheit offen benennen.

02 / EINBLICKE IN DEN ALLTAG

Eine Frage. Viele Erinnerungen.

So könnte sich der Zugang zu deinem Archiv anfühlen.

01

„Wann haben wir
das Haus gebaut?“

Pläne, Rechnungen und Fotos helfen, einen Zeitraum nachzuvollziehen. Die Antwort führt zurück zu den jeweiligen Belegen.

DOKUMENTE + FOTOS
02

„Zeig mir Fotos von
unseren Italienreisen.“

Bildinhalte, Orte und vorhandene Datumsangaben helfen beim Wiederfinden. Unbekannte Personen werden nicht einfach benannt.

BILDER + ORTE
03

„Ich möchte dir vom
ersten Auto erzählen.“

Aus einer Sprachaufnahme werden eine bewahrte Originalstimme und ein korrigierbarer Text. Verbindungen zu Fotos sind als Ausbau geplant.

STIMME + GESCHICHTE

Illustrative Beispiele für geplante Funktionen — keine echten Archivdaten und keine Live-Demo.

03 / SO FUNKTIONIERT’S

Vom Fundstück zur Antwort.

Du bringst die Erinnerungen mit.
Das Archiv soll dir helfen, sie zu erschließen.

01 — Sammeln

Einfach hinzufügen.

Dokumente scannen, Dateien und Fotos importieren, E-Mails übernehmen oder eine Erinnerung einsprechen.

02 — Bewahren

Originale erhalten.

Jedes Original erhält eine eindeutige Zuordnung und Angaben zur Herkunft. Suchtexte und Vorschauen ergänzen es.

03 — Erschließen

Verbindungen entdecken.

Texterkennung, Sprachtranskription und Suchindizes machen Inhalte auffindbar. Du bestätigst wichtige Zuordnungen.

04 — Fragen

Mit Quellen antworten.

Du stellst eine Frage in deinen eigenen Worten. Das Archiv sucht passende Inhalte und zeigt konkrete Fundstellen.

04 / WAS EINEN PLATZ FINDET

Ein Archiv für die vielen Seiten deines Lebens.

Nicht alles muss auf einmal digitalisiert werden. Der geplante Einstieg beginnt mit einem überschaubaren Bestand und wächst mit deiner Nutzung.

Auch die Geschichte hinter einem Foto verdient einen Platz.

Dokumente

Briefe, Urkunden, Verträge, Rechnungen, Zeichnungen und Pläne. Texte sollen durchsuchbar werden, Originaldateien erhalten bleiben.

Fotos & Videos

Digitale und gescannte Bilder sowie private Videos. Datum, Ort und bestätigte Personen helfen beim Wiederfinden.

E-Mails & Dateien

Nachrichten mit Absender, Datum und Anhängen sowie digitale Unterlagen. Herkunft und zusammengehörige Inhalte bleiben verknüpft.

Erzählte Erinnerungen

Sprachaufnahmen mit Originalton und korrigierbarem Transkript. So bleiben auch Stimme, Ausdruck und persönliche Sicht erhalten.

05 / BEDIENUNG IM ALLTAG

Fragen, finden,
erzählen.

Du musst nicht wissen, in welchem Ordner eine Geschichte steckt.

Geplant sind ein übersichtlicher Webzugang mit großer Schrift, klaren Quellenkarten und einer sichtbaren Möglichkeit, Fehler zu korrigieren. Ein erster Messenger soll den Zugang ergänzen.

Im eigenen Netz

Der Webzugang ist der zentrale Ort für Suche, Originale und vertrauliche Inhalte. Die lokalen Kernfunktionen sollen ohne Internet und ohne Cloud-KI funktionieren.

Per Messenger

Fragen, Fotos, Dokumente und Sprachnachrichten sollen sich wie an einen Kontakt senden lassen. Für den ersten Pilot ist ein ausgewählter Messenger vorgesehen; weitere Anbindungen werden anschließend geprüft.

Mit deiner Stimme

Eine Erinnerung erzählen statt sie aufzuschreiben: Die Aufnahme bleibt erhalten, der daraus abgeleitete Text kann berichtigt werden.

Messenger benötigen Internet. Dabei laufen Nachrichten über den jeweiligen Anbieter; lokale KI allein macht diesen Übertragungsweg nicht lokal.

06 / VERTRAUEN ALS GRUNDLAGE

Persönliche Erinnerungen brauchen persönliche Kontrolle.

Eigene Hardware. Bewusste Freigaben. Antworten, die sich prüfen lassen.

Diese Prinzipien sind Anforderungen an die geplante Umsetzung. Zugriffsschutz und Wiederherstellung müssen vor einem produktiven Start nachgewiesen werden.

Deine Quellen bleiben der Maßstab.

Die KI soll keine Lebensdaten erfinden. Unklare Datierungen, widersprüchliche Erinnerungen und fehlende Belege bleiben erkennbar. Ein Vorschlag wird erst durch deine Bestätigung zu einer bestätigten Zuordnung.

Du bestimmst, wer etwas sehen darf.

Inhalte sollen nur nach Freigabe zugänglich sein — auch in Suchergebnissen und Antworten. Differenzierte Familienzugänge sind für einen späteren Ausbauschritt vorgesehen.

Bewahren heißt auch wiederherstellen.

Geplant sind verschlüsselte Datenträger und Sicherungen, eine getrennte Kopie an einem anderen Ort und regelmäßige Wiederherstellungstests. Eine verantwortliche Person für Betrieb und Notfallzugang gehört dazu.

Cloud-KI bleibt eine bewusste Entscheidung.

Sie ist im Konzept standardmäßig ausgeschaltet. Eine optionale Nutzung soll erst nach ausdrücklicher Freigabe bestimmter Inhalte erfolgen.

07 / DIE TECHNIK DAHINTER

Ein Dirigent für dein Lebensarchiv.

Ein KI-Assistent übernimmt die Rolle eines Dirigenten: Er koordiniert die Suche, führt passende Ergebnisse zusammen und verweist auf die zugehörigen Quellen. Dabei beachtet er, welche Inhalte für dich freigegeben sind.

Das geplante System verbindet ein Dokumentenarchiv, ein Foto- und Videoarchiv sowie eine gemeinsame Suche. Lokale KI unterstützt das Verstehen von Texten und Bildern. Eine Spracherkennung wandelt erzählte Erinnerungen in durchsuchbaren Text um.

Die privat installierte Appliance soll Originale, Archivverwaltung und KI-Verarbeitung zusammenführen. Ihre Ausstattung wird auf den Umfang deines Archivs und die gewünschte Nutzung abgestimmt. Speicherbedarf und Leistung werden vor dem Einsatz geprüft.

Die beschriebenen Funktionen bilden das geplante Zusammenspiel im Lebensarchiv ab.

08 / STAND & ENTWICKLUNG

Mit einem echten Alltag beginnen.
Schritt für Schritt wachsen.

Der vorliegende Projektplan beschreibt ein Konzept. Er dokumentiert keine bereits fertiggestellte Anwendung.

Für den ersten Pilot geplant

Das persönliche Archiv

  • Dokumente, Fotos, Videos, Dateien und E-Mails importieren.
  • In natürlicher Sprache suchen und Quellen öffnen.
  • Den Webzugang und einen Messenger nutzen.
  • Sprachaufnahmen samt Transkript bewahren.
  • Zugriffsschutz, Sicherungen und Wiederherstellung prüfen.

Der Pilot soll zeigen, ob sich Unterlagen ohne Hilfe wiederfinden und Erinnerungen unkompliziert festhalten lassen.

Für den späteren Ausbau vorgesehen

Eine lebendige Lebensgeschichte

  • Menschen, Orte und Ereignisse zu einer bestätigten Chronik verbinden.
  • Audiointerviews und Erinnerungen mit Bildern verknüpfen.
  • Mit Einwilligung gezielte Erinnerungsfragen stellen.
  • Familienzugänge mit abgestuften Freigaben einrichten.
  • Geprüfte Inhalte für Lebensbücher oder Reisechroniken nutzen.

Diese Ausbauschritte benötigen eigene Planung und sind nicht im ersten technischen Pilotumfang enthalten.

09 / BEI DIR ZU HAUSE

Dein Lebensarchiv.
Privat installiert.

„Frag dein Leben“ ist als Appliance vorgesehen: ein eigenes Gerät mit der Software für dein Lebensarchiv, das bei dir zu Hause installiert wird.

10 / GUT ZU WISSEN

Fragen, die sich vor dem Start stellen.

Für wen ist „Frag dein Leben“ gedacht?

Für Menschen, die persönliche Unterlagen und Erinnerungen zusammenführen, leichter wiederfinden und später bewusst weitergeben möchten. Eine einfache Bedienung steht im Mittelpunkt. Die Eignung für unterschiedliche Haushalte soll erst in Pilotprojekten geprüft werden.

Kann ich das Lebensarchiv schon kaufen oder nutzen?

Der zugrunde liegende Stand ist Konzept und Planung. Ein fertiges Produkt, verbindliche Preise und ein Starttermin sind noch nicht festgelegt. Zuerst sollen ein persönlicher Pilot und anschließend ein weiterer Haushalt die Alltagstauglichkeit und den Betreuungsaufwand zeigen.

Muss ich zuerst mein ganzes Leben digitalisieren?

Nein. Vorgesehen ist ein Start mit einem repräsentativen Testbestand. Weitere Unterlagen können nach und nach hinzukommen. Das Scannen und Aufbereiten eines vollständigen Familienbestands ist ein eigener Aufwand neben der technischen Einrichtung.

Was passiert, wenn die KI etwas falsch versteht?

Antworten sollen ihre Quellen zeigen; Transkripte und Zuordnungen müssen korrigierbar sein. Unsichere Aussagen werden als solche markiert. Eine Quelle belegt zunächst, was in ihr steht — sie macht nicht automatisch jede Aussage wahr. Widersprüche dürfen sichtbar bleiben.

Bleiben meine Daten vollständig bei mir?

Die Kernverarbeitung ist auf eigener Hardware vorgesehen. Externe Wege müssen getrennt betrachtet werden: Bei Messenger-Nutzung werden Inhalte über den Anbieter übertragen. Optionale Cloud-KI soll nur nach bewusster Freigabe verwendet werden. Für vertrauliche Inhalte ist der lokale Webzugang vorgesehen.

Kann meine Familie auf alles zugreifen?

Nein. Familienzugänge sollen nur ausdrücklich freigegebene Bereiche sehen. Der breite Familienbetrieb ist ein späterer Ausbauschritt; grundlegender Zugriffsschutz ist bereits für den Pilot erforderlich. Was geteilt wird und wer bei einem Notfall Zugriff erhält, muss ausdrücklich vereinbart werden.

Was geschieht bei einem Defekt des Servers?

Das Sicherungskonzept sieht mehrere Kopien einschließlich einer getrennten, verschlüsselten Sicherung vor. Gesichert werden müssen auch Datenbanken, Rechte und Verknüpfungen. Ob eine Wiederherstellung wirklich funktioniert, soll regelmäßig praktisch getestet werden.

Entsteht daraus automatisch ein Lebensbuch?

Ein Lebensbuch ist eine Zukunftsoption. Denkbar sind Entwürfe aus bestätigten Geschichten und Quellen. Sie müssten redaktionell geprüft werden; ein fertiges Buch gehört nicht zum ersten Pilot.

11 / KONTAKT AUFNEHMEN

Lass uns über dein
Lebensarchiv sprechen.

Du hast Fragen zu „Frag dein Leben“ oder möchtest mehr über das Konzept erfahren?

Schreib uns, was dich interessiert und welche Erinnerungen oder Unterlagen du bewahren möchtest.

fragdeinleben@weismann.org
FRAG DEIN LEBEN

Damit Erinnerungen
nicht nur bleiben. Sondern erzählen.

Das Ziel ist ein persönlicher Zugang zu dem, was dein Leben ausmacht — mit deinen Worten, deinen Quellen und deiner Entscheidung darüber, was du weitergibst.